Wien: Aktionstag

2. März 2010

Wenn der Prozess beginnt, hört alles andere auf. So wird es nämlich für
die 13 Angeklagten im §278a Prozess sein .

Aber wir lassen uns von dem Gefühl, dass alles aufhört, nicht fertig
machen. Stattdessen wollen wir vielmehr zeigen, was es heisst, wenn
alles aufhört. Deswegen rufen wir am 2. März, dem ersten Prozesstag,
dazu auf, das öffentliche Leben durch kreative Aktionen und Demos zu
stören. Es sollen möglichst viele Menschen zu spüren bekommen, was
dieser Prozess – einer der größten politischen Prozesse der 2. Republik
– bedeutet.

Für die Einstellung aller §278ff Verfahren!
Für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben für alle!

Und noch was: WIR SIND ALLE §278A!

Der Aktionstag lebt von eurem Kreativität!
Ein paar der geplannten Aktionen:

Solidarität heißt Zugfahren
Ab 9 Uhr: Kundgebung und Demo in Wiener Neustadt.
(gemeinsamer Abfahrt: 8:30 von Wien Meidling)

Um unsere Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen, wird es eine
Kundgebung vor dem Gericht geben. Zu erwarten sind Transpis, Infotische,
Musik und mehr. Zum Mittag wird es auch eine Demo um das Gericht/den
Knast geben, um unsere Ablehnung des Repressionsapparats als ganzes
Ausdruck zu leihen. (Für Leute, die erst zur Demo kommen wollen, gibt es
einen gemeinsamen Abfahrt von Wien Meidling um 11:03.)

Wien:

ganztägig
Solidarität zeigen: mit Transpis!

Wir rufen alle solidarischen Menschen dazu auf, Tranpis aufzuhängen, um
Solidarität zu zeigen. Wir bitten euch, Fotos von den Transpis entweder
auf at.indymedia.org zu veröffentlichen oder an antirep2008@gmx.at zu
schicken, damit wir die Fotos für unsere Website sammeln können.

Am Abend:
Pass auf für mehr Infos! at.indymedia.org und
www.twitter.com/antirep2008 werden am 1. Prozesstag laufende Infos
haben, ob und wo spontane Aktionen stattfinden.

28. February 2010